Ausgabe 4 / 2015

Cover 04_2015„Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit.“

Die Freiheit, die Schiller meint, ist die Freiheit des Denkens, des Sich-ausdrückens. Und weitergedacht, die Freiheit der schrägen Gedanken, der spleenigen Ideen, der Was-wäre-wenn-Spielereien, die aller Kunst Anfang sind.

Dieses Anderssein des künstlerischen Menschen, das Klaus Albrecht Schröder so schätzt, das „Meschugge-sein“ der großen Künstlerlegenden, das Erika Freeman fasziniert, das auch im Untergang Einzigartig-sein, wie es Valerie Fritsch beschreibt, kurz: Dieses mutige Sich-gegen-den-Mainstream-stellen, das eigene Selbst nicht der Ökonomisierung preisgeben, das meint Freiheit.

Durch die Kunst werden wir immer erneut daran erinnert, dass es Räume gibt, in denen alles gedacht, alles durchspielt, alles ausgedrückt werden kann. Auch in einer Welt, die zunehmend den Algorithmen gehorcht, zeigt uns die Kunst, dass dieses Vermögen der Freiheit in jedem von uns liegt.

 

Editorial der Ausgabe 4 / 2015

 


 

Gesprächspartner der Ausgabe 4 / 2015

  • Valerie Fritsch
  • Werner Boote
  • Michou Friesz
  • Wolfgang Hollegha
  • Erika Freeman
  • BartolomeyBittmann
  • querkraft
  • Klaus Albrecht Schröder

 

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